5. April 2017

Steeltec: Xtreme Performance Technology - Vergütungsstahl mit bis zu 50 Prozent höherer Festigkeit

Mit 1.800 MPa weist der Vergütungsstahl 42CrMo(S)4 XTP eine mindestens 50 Prozent höhere Festigkeit auf als die marktübliche Variante. Die Bruchdehnung ist mit acht Prozent hervorragend. Der Stahlhersteller Steeltec macht es möglich: XTP steht für die Xtreme Performance Technology und ist das Gütesiegel für verbesserte Werkstoffeigenschaften – ohne teure Legierungselemente. Die Fertigung hochbelasteter Bauteile im Automobil- und Maschinenbau wird so kostengünstiger. Die Leistungsfähigkeit im Einsatz bleibt gleich.

Steeltec, ein Unternehmen der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe, setzt die Xtreme Performance Technology ein, um das Eigenschaftspotenzial von Standardwerkstoffen vollständig zu entfalten. Mit dem Vergütungsstahl 42CrMo(S)4 hat der Blankstahlspezialist das Verfahren jetzt bei einem Werkstoff angewendet, der häufig im Automobil- und Maschinenbau eingesetzt wird. „Unser Ziel, hohe Festigkeiten bei gleichzeitig guten Zähigkeitswerten zu erreichen, haben wir mit dem 42CrMo(S)4 XTP bestätigt“, so Guido Olschewski, Leiter Qualität und Entwicklung bei Steeltec. Während der Standardwerkstoff üblicherweise Festigkeitswerte von 900 bis 1.100 MPa aufweist, übertrifft der 42CrMo(S)4 XTP mit 1.800 MPa deutlich die bisher bekannten Grenzen der Festigkeit. Der eigentlich gegenläufige Zähigkeitswert ist auch nach XTP-Modifikation sehr gut und liegt bei einer Bruchdehnung von acht Prozent. Um diese Eigenschaftskombination zu erzielen, war der Einsatz von teuren, hochlegierten Werkstoffen bisher oft unumgänglich. Mit der neuen Stahltechnologie eröffnet Steeltec neue Optionen für die Produktentwicklung und ermöglicht eine vergleichsweise kostengünstige Fertigung von hochbelasteten Hightech-Bauteilen im Automobil- und Maschinenbau. Statt auf hochlegierte Spezialwerkstoffe können Kunden auf bewährte, XTP-modifizierte Standardstähle zurückgreifen. Als Werkstoffspezialist weiß Steeltec an den richtigen Stellschrauben des thermomechanischen Verfahrens zu drehen. Das Ergebnis sind anforderungsgerecht optimierte mechanisch-technologische Stahleigenschaften. Anhand weiterer Werkstoffe testet Steeltec derzeit sämtliche prozesstechnischen Freiheitsgrade der neuen Herstellungstechnologie.

additiv pr
Hanna Hagedorn
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