18. Februar 2016

wire 2016: feines Korn - starker Stahl: Steeltec präsentiert Technologieinnovation für dynamische Belastungen

„Je feiner das Korn, desto stärker der Stahl“ – auf der wire 2016 präsentiert die Steeltec Gruppe, ein Unternehmen von SCHMOLZ + BICKENBACH, ihre technologische Neuheit für Spezialblankstahl. Bisher geltende Zähigkeits- und Festigkeitsgrenzen von Stahl gehören der Vergangenheit an: Durch die Einstellung eines ultrafeinkörnigen Stahlgefüges ermöglicht der Stahlhersteller dem Kunden, die Lebensdauer von dynamisch belasteten Bauteilen zu verlängern und neue zukunftsweisende Produkte zu entwickeln – und das auch für Tiefsttemperaturanwendungen. Abhängig vom Werkstoff können Korngrößen unter 5 µm gezielt eingestellt werden. Steeltec erschließt mit dieser Entwicklung neue Anwendungsfelder u. a. in der Eisenbahnindustrie, der Kältetechnik, der Öl- und Gasförderung sowie in der Windenergie.

Um Anwendern neue, leistungsfähigere Stahllösungen für dynamische Belastungen zu ermöglichen und um den Wirkungskreis zu vergrößern, setzt die Steeltec Gruppe auf eine kontrollierte thermomechanische Prozessführung bei der Stahlherstellung. Das Ergebnis ist ein ultrafeiner Spezialstahl mit den eigentlich gegenläufigen Eigenschaften hohe Festigkeit und exzellente Zähigkeit. Mit einer gesteigerten dynamischen Belastbarkeit von rund zehn Prozent eignet sich die neue Produktfamilie optimal für hohe dynamische Beanspruchungen, wie sie bei hochtechnisierten Anwendungen beispielsweise in Antriebswellen, Federbügeln, Verdichtern und Verbindungselementen herrschen. Ein weiterer Vorteil: Auch bei tiefen Temperaturen von –60 Grad Celsius, bei denen konventionell gefertigter Standardstahl versagt, weisen die modifizierten Stahlsorten Kerbschlagarbeiten von deutlich über 27 Joule auf. So ebnet Steeltec seinen Kunden den Weg zu verbesserten Technologielebenszyklen. Darüber hinaus erweitert der Blankstahlspezialist, der bisher hauptsächlich in den Bereichen Automotive, Maschinenbau und Hydraulik tätig war, seine Absatzmärkte gezielt um temperatursensible Einsatzfelder und Branchen, wie die Eisenbahnindustrie, Kältetechnik, Öl- und Gasförderung sowie Windenergie. Die Technologie ist für viele Standardwerkstoffe anwendbar.

additiv pr
Hanna Hagedorn
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